Von Babylon nach Sibirien, vom Notenblatt auf die Bühne: „Nabucco“ kehrt nach über 60 Jahren ans Staatstheater Cottbus zurück und zieht in der Inszenierung von Armin Petras ins ewige Eis ein.
Mit „Nabucco“ kommt eines der eindrucksvollsten Werke Giuseppe Verdis auf die Bühne des Großen Hauses. Die Oper erzählt vom babylonischen Exil, von Unterdrückung sowie Hoffnung und gipfelt in dem berühmten Gefangenenchor „Va pensiero“, eine der ergreifendsten Melodien der Operngeschichte. Der Regisseur Armin Petras erhebt die sibirische Stadt Norilsk zum Schauplatz, einst Gulag-Lager und heute ein Ort, an dem Nachfahren von Gefangenen und Wärtern zu einer Gemeinschaft verschmolzen sind.
Tauchen Sie mit uns in die Gedankenwelt ein, die sich hinter dieser außergewöhnlichen Inszenierung verbirgt: Warum wählt der Regisseur das sibirische Norilsk als Ort des Geschehens? Wie wird der Chor im Zentrum dieser Oper zur kollektiven Stimme eines Volkes? Und was macht Verdis Meisterwerk bis heute noch tief berührend?
An diesem Sonntagvormittag wird es spannende Einblicke in die Produktion während der aufregenden Tage vor der Premiere geben.
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Hörschleife vorhanden
Sie können induktiv über die Telefonspule Ihrer Hörgeräte hören. -
Für Rollstühle geeignet
Wir bitten dennoch um Anmeldung per E-Mail oder unter 0355 7824 242.