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SparteSpezial
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Spielstätte
Möge die Bürgerschaft die Künste immer lieben!“ Das wünscht die lateinische Inschrift, die der Stifter der neun Marmorstatuen Clemens Ruff, im Foyer anbringen ließ, der Stadt Cottbus. Der Zirkel der Damen, die für einzelne Wissenschaften und Künste stehen, umringt die Skulptur der Venus in ihrer Mitte (eine Stiftung des Bürgers Ludwig Ephraim). Seit 1911 verkörpert das Ensemble Schönheit, Kreativität und Beseeltheit im klassisch römisch-griechischem Idealbild. – Doch dieses Ideal hatte im Zuge der Ereignisse, die nicht immer zimperlich mit Kulturgütern umging, einige Blessuren davongetragen. Es fehlten bald einzelne Finger, Zehen, ganze Hände und Accessoires. Nun hat sich Bildhauer Frank Schauseil ihrer angenommen und sie geheilt. Die Enthüllung der nun wieder in vollkommenem Glanz auferstandenen Musen feiert das Theater in einer Matinee. Und weil das Wort Musik nicht zuletzt auf die Bezeichnung „Musen“ zurückgeht, darf sie dabei nicht fehlen. An zwei Cembali spielen Christian Möbius und Frank Bernard aus Johann Caspar Ferdinand Fischers „Musicalischer parnassus“. Wissenswertes zur Restauration steuern der Technische Direktor Matthias Günther und Bildhauer Frank Schauseil selbst bei.
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Hörschleife vorhanden
Sie können induktiv über die Telefonspule Ihrer Hörgeräte hören. -
Für Rollstühle geeignet
Wir bitten dennoch um Anmeldung per E-Mail oder unter 0355 7824 242.
Besetzung
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MitHasko Weber, Frank Schauseil, Matthias Günther, Corinna Jarosch
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An den Cembeli