Pascale Arndtz wurde in München geboren. Nach einem Praktikum bei den Bayreuther Festspielen 1988 arbeitete sie von 1989 bis 1992 als persönliche Assistentin des Bühnen- und Kostümbildners Thomas Richter-Forgách. Im Anschluss studierte sie in Köln Kunstgeschichte, Germanistik und Archäologie. Währenddessen realisierte sie Aufträge für die Freie Theaterszene Kölns und für das Theater der deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens, Theater Agora.
Seit 1997 ist Pascale Arndtz als freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin unter anderem am Alten Schauspielhaus Stuttgart, Pfalztheater Kaiserslautern, Anhaltischen Theater Dessau, Theater Magdeburg, Neuen Theater Halle, Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin, Hans Otto Theater Potsdam, am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken und am Oldenburgischen Staatstheater tätig. 1999 war sie verantwortlich für die künstlerische Gestaltung der Dauerausstellung „The Story of Berlin” am Berliner Kurfürstendamm. Seit 2012 arbeitet sie außerdem als Dozentin an der Schule für Bildende Kunst und Gestaltung in Berlin für die Fächer Bühnenbild, Kostümgeschichte, Dramaturgie und Konzeptentwicklung.
Am Staatstheater Cottbus arbeitet Pascale Arndtz seit 2006 kontinuierlich als Bühnen- und Kostümbildnerin für Oper und Schauspiel, unter anderem mit Jo Fabian bei seiner für den „Faust“-Theaterpreis 2018 nominierten Inszenierung „Onkel Wanja“ sowie für die Produktionen „Der Volksfeind“, „Das Brennende Aquarium“, „Faust“ und „Antifaust“. Zuletzt entwarf sie die Bühne für die Choreografie von Inma Lopéz „Alma de la piel – Unter die Haut“.
Stand: Januar 2026
Wirkt mit in …
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Bühne