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Premiere28. März 2026
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SparteSchauspiel
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Spielstätte
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Hinweisca. 1.25 Std. (ohne Pause)
Ein alter Stoff vermischt sich mit einer dystopischen Gegenwart: Sokola//Spreter erfinden das von Kleist hinterlassene Fragment „Robert Guiskard. Herrscher der Normänner“ neu und führen es für das Staatstheater Cottbus zu Ende.
In DIE KRANKSCHREIBUNG ist Robert Guiskard ein Anführer, der keinen Erwartungen mehr gerecht wird. Seine Versprechungen vom ewigen Leben haben sich nicht erfüllt, seine Gefolgschaft verliert zusehends den Glauben. Und all das, während er und sein „Völkchen“, nur mit heißem Tee und dringlichen Worten bewaffnet, ihr Lager vor einer unbekannten Stadt aufgeschlagen haben, in der eine unbekannte Krankheit alle Lebenden dahinrafft. In einer waghalsigen Aktion beschließt Guiskard, seine Wunderkraft unter Beweis zu stellen, um seine Anhänger wieder hinter sich zu versammeln.
Aram Tafreshian, der in Cottbus zuletzt mit seiner Inszenierung „Das Kraftwerk - Ein Theaterabend über Kohle, Wasser und die Ewigkeit“ von sich reden gemacht hat, inszeniert ein Stück über Herrschaft und Zerfall, über das drohende Ende, das Streben nach Unsterblichkeit – und ob es sich dafür überhaupt zu leben lohnt.
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Für Rollstühle geeignet
Wir bitten dennoch um Anmeldung per E-Mail oder unter 0355 7824 242.
Besetzung
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Regie
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Bühne und Licht
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Kostüm
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Musik
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Dramaturgie
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RegieassistenzElisa Freigang
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Ausstattungsassistenz
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InspizienzIstván Farkas
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Soufflage
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Robert Guiskard
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Helena, Guiskards Tochter
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Die Junge
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Der Alte
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Der Türmling
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Das VölkchenJasmin Buder, Kerstin Kreisel, Mathilda Knorpp, Max Look, Daria Polishchuk, Oliver Russell, Ellen Christin Teichert